Ophrys fuciflora (F. W. Schmidt) Moench

Ophrys fuciflora 51

Passin, 01.06.2003, bei Gönnersdorf/Eifel

Ophrys fuciflora - Hummel-Ragwurz 52

Passin, 11.05.2008, NSG Kronenberg bei Bad Hönningen

Ophrys fuciflora b

Passin, 28.05.91, bei Koblenz

 Ophrys fuciflora x Ophrys holoserica

Verbreitungskarte Ophrys fuciflora (F. W. Schmidt) Moench
Ophrys fuciflora 53 - hummel x fliege

Passin, Ophrys ×devenensis, 23.05.2009, bei Gönnersdorf/Eifel

Ophrys fuciflora 54 - hummel x fliege

Passin, Ophrys ×devenensis, 23.05.2009, bei Gönnersdorf/Eifel

Ophrys fuciflora - Ophrys x devenensis

Verbreitungskarte Ophrys ×devenensis Rchb. fil.

 

Ophrys fuciflora 116 - O. apifera x O. fuciflora

Passin, Ophrys ×albertiana, 13.06.1998, bei Irrel/Südeifel

Ophrys fuciflora 117 - O. apifera x O. fuciflora

Passin, Ophrys ×albertiana, 13.06.1998, bei Irrel/Südeifel

Ophrys fuciflora - Ophrys x albertiana

Verbreitungskarte Ophrys ×albertiana E. G. Camus

 

Hummel-Ragwurz

Lebensraum:
Halbtrockenrasen, magere Wiesen, nur auf kalkhaltigen Böden.

Blütezeit: Mitte Mai bis Juni

Anmerkung:

Gemäß den Ausführungen bei W. Wirth & H. Blatt (1988), H. Blatt & W. Wirth (1990) und W. Wirth (2009) steht für die Hummelragwurz das Epitheton holoserica nicht zur Verfügung, weil es ein Synonym von Ophrys apifera darstellt. Es wird hier daher das gültig verfügbare Epitheton fuciflora verwendet.

Die Wuchsorte der Art beschränken sich im Wesentlichen auf die Muschelkalkgebiete im Saarland und angrenzender Regionen sowie die Südeifel, wo die „Hummel“ jedoch teilweise Individuen reiche Populationen bildet. Die nördlichsten Fundstellen der Art sind in der Kalkeifel unweit der Grenze zu NRW (2002 entdeckt) sowie im unteren Mittelrheintal. Diesen Fundstellen kommt eine überregionale Bedeutung zu, denn es handelt sich mit um die nördlichsten Wuchsorte dieser Art in der BRD. Biotoppflegemaßnahmen wirken sich positiv auf die Bestände der Hummel-Ragwurz aus (z.B. bei Koblenz). Ophrys fuciflora ist ausgesprochen variabel und formenreich (vgl. Steinfeld 2012). Auch Hybriden mit Ophrys apifera (Ophrys ×albertiana E. G. Camus) und Ophrys insectifera (Ophrys ×devenensis Rchb. fil.) findet man hin und wieder im Begegnungsbereich der Arten. Rote Liste Rheinland-Pfalz 2, im Saarland steht die Art auf der Vorwarnliste.